
Wolfgang Binnig (links) und Michael Happe bei der Übergabe des Michelfelder Bestattungsanhängers
Im Februar 1965 hat der Gemeinderat von Michelfeld die Anschaffung eines Bestattungsanhängers für PKW beschlossen, mit dem fortan Verstorbene im Sarg zum Friedhof transportiert werden konnten. Gegen eine Gebühr von 10 DM übernahm der Schreinermeister Karl Sammet diesen Dienst im Auftrag der Gemeinde.
Was vor inzwischen 54 Jahren als Normalfall galt, nämlich dass die Menschen zuhause gestorben sind und von ihrem jeweiligen Wohnsitz zum Friedhof gebracht werden mussten, ist heute zur Ausnahme geworden. So wurde der Bestattungsanhänger bereits seit einiger Zeit nicht mehr benötigt. Für den Michelfelder Bürgermeister Wolfgang Binnig war jedoch klar, dass der Anhänger keinesfalls achtlos entsorgt werden darf, denn er stellt ein seltenes Stück regionaler Kulturgeschichte, insbesondere der Bestattungskultur, dar. Binnigs Anfrage an Michael Happe, Leiter des Hohenloher Freilandmuseums, ob die Übernahme durch das Freilandmuseum denkbar sei, wurde mit dankbarer Zustimmung beantwortet. Am 27. März wurde der Anhänger samt Zulassungspapieren nun offiziell übergeben. Untergebracht und für Besucher zugänglich ist der Anhänger in der Remise des Museumsgasthofs „Roter Ochsen“.

Wolfgang Binnig (links) und Michael Happe bei der Übergabe des Michelfelder Bestattungsanhängers
Im Februar 1965 hat der Gemeinderat von Michelfeld die Anschaffung eines Bestattungsanhängers für PKW beschlossen, mit dem fortan Verstorbene im Sarg zum Friedhof transportiert werden konnten. Gegen eine Gebühr von 10 DM übernahm der Schreinermeister Karl Sammet diesen Dienst im Auftrag der Gemeinde.
Was vor inzwischen 54 Jahren als Normalfall galt, nämlich dass die Menschen zuhause gestorben sind und von ihrem jeweiligen Wohnsitz zum Friedhof gebracht werden mussten, ist heute zur Ausnahme geworden. So wurde der Bestattungsanhänger bereits seit einiger Zeit nicht mehr benötigt. Für den Michelfelder Bürgermeister Wolfgang Binnig war jedoch klar, dass der Anhänger keinesfalls achtlos entsorgt werden darf, denn er stellt ein seltenes Stück regionaler Kulturgeschichte, insbesondere der Bestattungskultur, dar. Binnigs Anfrage an Michael Happe, Leiter des Hohenloher Freilandmuseums, ob die Übernahme durch das Freilandmuseum denkbar sei, wurde mit dankbarer Zustimmung beantwortet. Am 27. März wurde der Anhänger samt Zulassungspapieren nun offiziell übergeben. Untergebracht und für Besucher zugänglich ist der Anhänger in der Remise des Museumsgasthofs „Roter Ochsen“.