In Freilichtmuseen spielen die Themenbereiche Nachhaltigkeit, Ökologie und Ressourcenschonung seit Entstehung dieser Museumsgattung eine Rolle bei der Wissensvermittlung. Der immer deutlicher zutage tretende Klimawandel mit seinen Folgen veranlasst zunehmend Menschen, Institutionen und Unternehmen in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen dazu, die Entwicklung nicht nur zu beklagen, sondern zu handeln.
Handeln werden auch das Hohenloher Freilandmuseum und die Unternehmensgruppe Würth Elektronik, die beide mit unterschiedlichen und vielfältigen Aktivitäten für die Region Hohenlohe-Franken von Bedeutung sind. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes werden im Gelände des Freilandmuseums ab dem Frühjahr 2023 mehr als 300 Bäume und 100 Sträucher gepflanzt. Denn Bäume entziehen der Luft CO2 und binden es in Form von Kohlenstoff. Überdies bieten sie Lebensräume für Insekten und Kleintiere, Nist- und Brutplätze für Vögel und spenden Menschen und Tieren Schatten und wirken der Bodenerosion entgegen.
Menschen, die sich für den Klimaschutz engagieren wollen, sind eingeladen, sich an dem Projekt zu beteiligen. Das ist in Form von Baumpatenschaften im Freilandmuseum möglich (Informationen folgen), aber auch mit der Pflanzung von Bäumen im eigenen Garten und dem Weitertragen der Projektidee. Jeder gepflanzte Baum, der wachsen darf und nicht zur Energie- oder Wärmegewinnung „verwertet“ wird, zählt! Es darf keine Zeit mehr verloren werden, es muss jetzt gehandelt werden.
Das ist auch die Überzeugung unseres Projektpartners, der Unternehmensgruppe Würth Elektronik, der wir sehr für die weitreichende Finanzierung des Vorhabens und die tatkräftige Zusammenarbeit danken! Gemeinsam hoffen wir, mit dem Projekt auch Impulsgeber zu sein. Denn in anderen Regionen gibt es ebenfalls Freilichtmuseen, die von starken Partnern vor Ort Unterstützung bekommen und Ähnliches leisten können.

